
Bild: Gerd Altmann | Pixabay
Liebe Gemeinde,
Weihnachten lädt uns ein, innezuhalten und die Nähe Gottes zu spüren. Das Kind in der Krippe erinnert uns daran, dass Gottes Liebe klein beginnt, verletzlich und unscheinbar, und trotzdem unser Leben verändern kann. Im Stall von Bethlehem geschieht ein Wunder. Menschen aller Art, Hirten, Fremde und Suchende, kommen dorthin und erleben Freude, Staunen und Frieden. Vielleicht können wir uns vorstellen, dass Gott auch heute auf diese Weise mitten unter uns ist, in unseren Häusern, in unseren Familien und in den kleinen Momenten des Alltags.
Die Jahreslosung 2026 sagt: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“ Sie erinnert uns daran, dass Neubeginn nicht irgendwo in der Ferne passiert, sondern in jedem kleinen Schritt, den wir gehen, in jeder Begegnung, in der wir freundlich sind, und in jedem Moment, in dem wir Hoffnung zulassen.
Vielleicht kennen wir Zeiten, in denen alles schwierig scheint oder wir nicht wissen, wie es weitergeht. Gerade dann können wir uns an das Kind in der Krippe wenden. Es lädt uns ein, Mut zu fassen, zu vertrauen und neu zu beginnen. So wie die Menschen damals den Weg zum Stall fanden und das Wunder erlebt haben, dürfen wir heute die kleinen Wunder in unserem Alltag entdecken.
Weihnachten ist auch eine Einladung, Freude weiterzugeben. Ein Lächeln, ein offenes Ohr oder ein spontanes Treffen können klein wirken und trotzdem Großes bewirken. Als Familie können wir erleben, dass Hoffnung und Liebe spürbar werden, wenn wir sie teilen.
Mögen wir in dieser Weihnachtszeit das Kind im Stall sehen und in seinem Blick spüren, dass Gottes Liebe da ist. Möge es uns daran erinnern, dass jeder Tag die Chance für einen Neubeginn bietet, dass kleine Gesten unsere Welt heller machen und dass Gottes Licht in unseren Herzen leuchtet.
Wir wünschen allen eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr 2026.
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Diakon Patrick Nilgen
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Hanna Köhlen |
Pfarrerin Anne Benninghoff |
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